Was kostet die Zulassung? Gebühren und Zusatzkosten im Überblick
Behördengebühr, Schilder, Reservierung, Plaketten: Woraus sich die Kosten einer Zulassung zusammensetzen und an welchen Stellen Sie tatsächlich sparen können.
Thema
Kosten & Gebühren
Zielgruppe
Für alle, die ihre Zulassungskosten vorab planen möchten
Lesedauer
5 Min.
Abschnitte
4
Übersicht
Gebühren der Zulassungsstelle
Die Behördengebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr und fallen deshalb bundesweit ähnlich aus. Kleinere Abweichungen je Behörde sind trotzdem üblich.
- Erstzulassung am Schalter: 30,00 Euro; online über i-Kfz rund 13 Euro
- Umschreibung beim Halterwechsel: rund 24 bis 27 Euro
- Ummeldung nach Umzug: je nach Kennzeichenentscheidung etwa 11 bis 27 Euro
- Außerbetriebsetzung: rund 16 Euro am Schalter, online rund 2 Euro
- Online-Vorgänge über i-Kfz sind spürbar günstiger als der Termin vor Ort
Kosten rund um das Kennzeichen
Der zweite Block sind die Kennzeichen selbst. Hier entscheidet sich, ob eine Zulassung günstig bleibt oder unnötig teuer wird.
- Schilder: je nach Format und Anbieter rund 20 bis 40 Euro für den Satz, online meist inklusive Versand
- Schilder beim Prägedienst an der Behörde: in der Regel deutlich teurer
- Wunschkennzeichen: 10,20 Euro Zuteilung plus 2,60 Euro Reservierung
- Sonderformate wie zweizeilig oder Motorrad kosten meist etwas mehr
Posten, die gern vergessen werden
Neben Behörde und Schildern fallen je nach Fahrzeug und Vorgang weitere Kosten an – sie summieren sich schnell auf einen dreistelligen Betrag.
- Feinstaubplakette für die Umweltzone: je nach Ausgabestelle meist unter 20 Euro
- Fällige Hauptuntersuchung vor der Zulassung
- Kurzzeitkennzeichen für die Überführung samt eigener Versicherung
- Erste Zahlung der Kfz-Steuer und der Versicherungsbeitrag
- Bei Import zusätzlich Gutachten, Umrüstung und gegebenenfalls Zoll
Wo sich sparen lässt
Zwei Entscheidungen machen den größten Unterschied: wo Sie die Schilder kaufen und wie gut der Termin vorbereitet ist.
- Schilder vorab online bestellen statt vor Ort prägen lassen
- Wunschkennzeichen selbst reservieren statt über eine Servicepauschale des Händlers
- Unterlagen vollständig mitbringen – jeder zweite Termin kostet erneut Gebühren
- Bei Umzug prüfen, ob das bisherige Kennzeichen bleiben kann; dann entfallen neue Schilder
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